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Nach unserem Start mit Werken von HANNE DARBOVEN und einer ersten Gruppen-Schau – mit CLEMENS BEHR,  FORSTER HERCHENBACH, MARTIN MAELLER und BERNHARD C. STRIEBEL – präsentieren wir jetzt eine zweite Gruppe jüngerer Künstler, die heute im Sinn der Minimal- und Konzept-Kunst weiterarbeiten.

Der konzeptuelle Impuls der 1960er und 1970er Jahre hat sich bis in die Gegenwart so vielfältig weiterentwickelt, dass für die Konzept-Kunst der Post-Post-Moderne eine einheitliche Definition kaum möglich scheint. Ein Anker ist die reflexive Einstellung, die die Traditionen und Bedingungen der eigenen Arbeit stets mitbedenkt. Diese Haltung findet sich auch bei den vier Künstlern, die wir Ihnen heute vorstellen. Sie nutzen die Medien Malerei, Installation, Collage sowie Objekt- und Klangkunst, mit denen sie ihre jeweils ganz eigenen Forschungsbereiche entwickelt haben:

JINNY YU untersucht in großer Reduktion die Mittel und Wege der Malerei; ihr zentrales Arbeitsinstrument ist der Spiegel – oder anderes reflektierendes MateriAl -, das Symbol für die „Widerspiegelung der Welt“, der uralten Aufgabe der Kunst, schlechthin;

STEFAN ROIGK wandelt mit minimalistischen, expressiven und dadaistischen Motiven auf dem Grat zwischen Klang und Skulptur; er verbindet das Hör- mit dem Fassbaren und stellt die Frage, wie weit wir Klänge sehen können;

ALEXANDRA BAUMGARTNER erkundet die tieferen Schichten von Seele und Gesellschaft; die von ihr genutzten Materialien mit ihren Alters- und Gebrauchsspuren entsprechen „verbrauchtem“ Leben;

CHRISTINE KRÄMER lockt mit den Geheimnissen serieller Strukturen, die zwischen Organischem, Phantastischem und Ornamentalem oszillieren; in ihren neueren „Computations“ erschaft und erkundet sie synthetische, kosmische Landschaften.

Künstler